Jean-Pol Martin: 100.000 Volt hoch 2 für die NEUEn MENSCHENRECHTE – 7. Lunchtalk

(Warum Jean-Pol Martin? – *)

Ihr erinnert Gilbert Bécaud, den französischen Chansonnier, den man aufgrund seines Temperaments auch “Monsieur 100.000 Volt” nannte?

CoverJPMplusNun, Thomas und ich trafen vor wenigen Tagen einen Landsmann Bécauds, der mit 100.000 Volt nicht annähernd charakterisiert ist. Nein, bei Jean-Pol Martin hat man es mit der Power und Elektrizität, dem individuellen Engagement und der Kreativität eines veritablen Burning Man Festivals zu tun.
Ich bin immer noch geflasht. Noch nie notierte ich mir so wenig während eines Lunchtalks – da ich einfach nicht mithalten konnte mit diesem Energiebündel, das vor kurzem 76(!) Jahre alt wurde.

Jean-Pol ist ein Mann der täglichen Praxis, der überzeugt ist, dass Verstehen auch die fast haptische Komponente des Begreifens umfasst. Verständlich, dass er heutigen Pop-Philosophen bescheinigt, “keine intimen Kenntnisse der Realität” zu besitzen. Für ihn jedoch DIE Grundvoraussetzung, mitreden zu können.

Kein Wunder, dass Jean-Pol die heutige Philosophie insgesamt als “Sammelsurium von Spekulationen” beschreibt.
Kein Wunder, dass ihn eher Bücher von Kahnemann und Pinker in seinem Materialienkoffer, der aufgrund seiner Ausmaße gerade noch als Bordgepäck durchgehen würde, begleiten. Der Erfinder des Flow und natürlich Maslow dürfen da nicht fehlen.

NEUE MENSCHENRECHTE – Präambel

Jean-Pol Martin ist allein für uns aus dem fernen Ingolstadt angereist. Eine große Ehre, denn seine Zeit ist äußerst knapp bemessen – was nicht nur an der Menge dessen liegt, was er zu erzählen hat, sondern vor allem an dessen Qualität und potentiellen Auswirkungen auf alle Menschen. Alle Menschen? Ja, darunter tut Jean-Pol es nicht. Und zurecht. Schließlich geht es ihm um NEUE MENSCHENRECHTE, die NEW HUMAN RIGHTS.

Es geht um alles, um unseren Lebenssinn und unser Lebensglück. Es geht um ein neues Menschenbild in Gesellschaft, Wirtschaft und Politik. Es geht darum, dass wir alle glücklich werden: “Ziel aller Maßnahmen weltweit ist die Schaffung von Strukturen, die für ein Mehr an Glück für alle Menschen sorgen”, ruft uns die Präambel seiner NEUEN MENSCHENRECHTE zu.

Es geht um die Befriedigung unserer Grundbedürfnisse, die bis auf eines – das Denken – gar nicht so neu, sondern Maslowscher Provenienz sind. Sie begleiten die Menschheit von Anbeginn an – standen nur noch nie so radikal und neu im Fokus wie bei Jean-Pol.

Wenn wir sie jedoch nicht sehen, uns diese Perspektive oder Brille fehlt, wir uns nicht auf sie konzentrieren können, immer wieder abgelenkt werden, werden wir nie nach ihnen streben, werden wir nie wahrhaft glücklich. Werden zwar intuitiv fühlen, dass uns etwas fehlt, es dennoch nie benennen, nie realisieren können.

Ja, es geht um eine bessere Welt für jeden einzelnen Menschen. Gleichzeitig um mehr Innovation, mehr Kreativität, mehr Sinn. Denn “glückliche Menschen machen einen besseren Job”. Und wäre damit nicht uns allen geholfen? Ein Traum: bessere Politiker und Minister, bessere CEOs, Führungskräfte und Manager, bessere Autofahrer, Pfarrer und Lehrer.

LdL – Lernen durch Lehren

Lehrer zB, die wie Jean-Pol ihre Schüler zum Nachdenken, zum Handeln bringen. Lehrer, die ihre Schüler zum Lehren bringen! Denn durch Lehren lernt man besser, schneller, holistischer. So einfach, so genial. Seit 35 Jahren von Jean-Pol Martin bis zur Perfektion verfeinert, inzwischen in Lehrbüchern für Lehrer empfohlen, weitverbreitet auf unserem Kontinent.

Lernen durch Lehren: Die Schüler unterrichten sich gegenseitig, indem sie selbst den Stoff für die anderen vorbereiten. Das können natürlich nur Lehrer, die verinnerlichten, dass jedes Gehirn arbeiten, kreieren, konzeptualisieren, denken, gefordert werden möchte. Denn dafür ist es da. Nicht dafür, berieselt zu werden, betäubt zu werden. Das Hirn ist ein Muskel. Je mehr man ihn trainiert, … Ihr wisst schon.
Es macht so wenig Sinn, dieses Hirn verkümmern, seine immensen Möglichkeiten ungenutzt zu lassen. Egal, ob es das Hirn des Lernenden oder des Lehrenden ist, des Vorgesetzten oder Mitarbeiters, des Menschen, des Hundes, der Kuh. Think about it!

NEUE MENSCHENRECHTE – Artikel 1 – DENKEN

Kein Wunder, dass das DENKEN im 1. Artikel der NEUEN MENSCHENRECHTE steht, über allem – und wegweisend für die folgenden 5 Artikel. Niemand kann heute mehr die Relevanz des Denkens für unsere Zukunft als Menschheit, unsere Zukunft als Planet Erde infragestellen – trotzdem denken immer noch zu wenige Menschen, Politiker, CEOs und Manager, Soldaten und Diktatoren, Lehrer und Professoren.

Auch bei Jean-Pols zweitem großen Lebenswerk liegt die Genialität im Einfachen: wenn wir alle Maslows Grundbedürfnisse kennen, wir alle wissen, dass wir alle nach ihrer Befriedigung streben, wir alle dann glücklicher wären, warum in aller Welt sind sie dann nicht längst unsere NEUEN MENSCHENRECHTE? Logischer geht es doch nicht. Kein Wunder, dass Jean-Pol mit großer Selbstverständlichkeit und heldenhaft an allen Fronten für diese NEUEN MENSCHENRECHTE kämpft: in Paris, in Ingolstadt, im Theater, im Ankerzentrum für Flüchtlinge. Demnächst gar als kommunale Wählerliste in Ingolstadt, um zur Bürgerbeteiligung im Stadtrat und im Sinne der NEUEN MENSCHENRECHTE aufzurufen.

Denke ich an das DENKEN – gerade im Sinne des Artikel 1 der NEUEN MENSCHENRECHTE, fallen mir drei Zitate ein, denn DENKEN alleine wird nicht reichen:

1. “Where all think alike, no one thinks very much.” – Walter Lippman, Amerikanischer Journalist, 1889-1974
2. “Man kann die Probleme nicht mit demselben Denken lösen, das die Probleme erst geschaffen hat.” – Albert Einstein
3. “An alle, die anders denken:
Die Rebellen,
die Idealisten,
die Visionäre,
die Querdenker,
die, die sich in kein Schema pressen lassen,
die, die Dinge anders sehen.
Sie beugen sich keinen Regeln,
und sie haben keinen Respekt vor dem Status Quo.
Wir können sie zitieren, ihnen widersprechen, sie bewundern oder ablehnen.
Das einzige, was wir nicht können, ist sie zu ignorieren,
weil sie Dinge verändern,
weil sie die Menschheit weiterbringen.
Und während einige sie für verrückt halten,
sehen wir in ihnen Genies.
Denn die, die verrückt genug sind zu denken,
sie könnten die Welt verändern,
sind die, die es tun.” – Apples Think Different Kampagne

Kein Wunder also, dass es diese NEUEN MENSCHENRECHTE (noch) nicht in der von Jean-Pol propagierten Neuordnung und Klarheit gibt. Denn welches politische oder wirtschaftliche Establishment hat nicht albtraumhafte Angst vor dem DENKENden Souverän oder Konsumenten!?
Kein Wunder gleichermaßenh, dass jeder Mensch, den Jean-Pol Martin mit seinem Traum konfrontiert, sofort begeistert ist.

NEUE MENSCHENRECHTE – Artikel 1-6

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NEUE MENSCHENRECHTE – Das gelebte Vorbild

Eines der frappierendsten und überzeugendsten Argumente für LdL und NEUE MENSCHENRECHTE ist deren Genese, sowie das Denken und Handeln ihres Schöpfers. Kein Wunder, dass er jeden in seinen Bann zieht.
Kein Wunder, dass wir unseren Roten Faden links liegen ließen.
Denn die wahren Quantensprünge in der Entstehung der NEUEN MENSCHENRECHTE (nachdem Jean-Pol für sich das theoretische Fundament gelegt hatte) resultieren aus Interaktionen mit Menschen, seinem gelebten LdL-Prozess, den Dialogen auf Augenhöhe mit seinen Gegenübern, virtuell und real:

Beschreibe Deinen ‘Paradigmenwechsel'”, forderte eine Teilnehmerin seines Philosophiekurses.
Entweder Du machst Dich zum Hero, und so klingt es, oder Deine Themen. Das wäre das Ziel, schlug ich zum Paradigmenwechsel vor. (siehe dort)
“Schreibe den Artikel LdL-Konzeptualisierung in meinem Standardwerk für Schulen”, bat Bornemann.
“Fokussiere Deine NEUEN MENSCHENRECHTE auf Postkartengröße”, empfahl eine Designerin. Siehe Bild oben.
“Wir machen ein Leporello aus Deiner Abhandlung”, empfahl obige Designerin.
“Weg mit allzuviel Jean-Pol Martin, die MENSCHENRECHTE sind größer als Du selbst”, forderte sein Sohn.

Jean-Pol handelte entsprechend – und schnell.
Auch wir konnten im Lunchtalk unseren Teil zum Erfolg der NEUEN MENSCHENRECHTE beitragen als wir hörten wie es nun praktisch weitergeht, wie die NEUEN MENSCHENRECHTE zum praktischen Leben erweckt werden.
“Schreib das doch auf die Rückseite der Karten mit den NEUEN MENSCHENRECHTEN, dann können die Karten statt Deiner sprechen. Du kannst nicht überall sein”, empfahlen wir als Jean-Pol uns das Folgende erläuterte.

NEUE MENSCHENRECHTE – Von der Theorie in die gelebte Praxis

I. Jeder einzelne Mensch nimmt sich eine Karte und fragt sich:
– Kann/darf ich in meinem Job DENKEN? Werden mein Hirn und ich genügend gefordert? Oder liegen wir gemeinsam brach? Wird unser Potential verschwendet? Ich wäre glücklicher, wenn ich / mein Hirn stärker gefordert würde. Zudem würde ich mehr zum Erfolg des Ganzen beitragen, was wiederum andere glücklicher macht.
– So gehen jeder einzelne Pfleger, Kellner, Fastfoodverkäufer, Manager, Fabrikarbeiter, Schüler, Lehrer, etc, egal welchen Geschlechts, zu ihren Vorgesetzten, Partnern, Bezugspersonen und fragen wie sie mehr DENKEN können.
– So halten alle Menschen, jede/r Einzelne ihre Karte auf der Arbeit, in der Freizeit, im Stadtrat, bei Wahlen, im Krankenhaus und Seniorenheim, im Bus, beim Arzt und im Supermarkt hoch und weisen dort darauf hin, dass eines oder gar mehrere ihrer NEUEN MENSCHENRECHTE nicht beachtet werden.
– So kann eine große Bewegung entstehen, indem jede/r Einzelne für seine NEUEN MENSCHENRECHTE und gleichzeitig die aller Menschen kämpft. One-to-One. Grassroots. Von unten nach oben. Einer für alle, Alle für einen. Von Mensch zu Mensch. Gemeinsam. Empathisch. Engagiert. Effektiv.

II. Jeder einzelne Politiker und Manager und jede einzelne Marke nehmen sich zum ersten Male an den Menschen ein Beispiel und fragen all ihre Wähler und Konsumenten, ob sie alle sich mit ihren NEUEN MENSCHENRECHTEN ernstgenommen fühlen, was Politik und Wirtschaft (noch) tun können, den Menschen, jeden Menschen, sie, ihn, all ihre wahren Bedürfnisse zum ersten Male ernstzunehmen und wahrhaft glücklich zu machen.

In diesem Sinne!

An alle Unternehmen, die verzweifelt nach Mission Statements, brand purposes und Haltung suchen – dank Jean-Pol hat alles, was euer Unternehmen und eure Marken brauchen, nun Platz auf einer einzigen Postkarte …

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Wir danken Jean-Pol für das Gespräch. Er bittet uns – und Euch – zu spenden für:

Bürger spenden für Asylbewerber – Eine Aktion der Stadt Ingolstadt
Sparkasse Ingolstadt (BLZ 721 500 00)
Konto-Nummer 5555 0099
Verwendungszweck: Cafe International
IBAN: DE81 7215 0000 0055 5500 99

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* Darum Jean-Pol Martin!

1. Pater Wolfgang, Dominikanerpater, der den gesellschaftlich Abgehängten, den Obdachlosen und Armen in seiner Altstadt-Armenküche das Leben mit einer täglichen Mahlzeit rettet, um ihnen den Weg zurück in die Gesellschaft zu ermöglichen.

2. Patrick, Grüne-/Europa-Politiker und Digitaltechnologe, der handelt, greifbare Flüchtlingspolitik vor Ort macht, und Europa als Prototyp einer UN-Weltregierung sieht.

3. Maren, Perspective Daily Gründerin, die als Kind Bildung und als Studentin konstruktiven Journalismus als Mittel ihrer Wahl erkannte, die Welt für uns alle ein wenig besser zu machen.

4. Lutz, Professor für Nachhaltiges Marketing und Leadership, der mit Bildung und Kritischem Denken die Gauß-Kurve aktueller Politik und Wirtschaft zum Besseren hin verschieben will.

5. Harriet, Studierte Programmiererin, Toilettenfrau, African Angel Gründerin, Bundesverdienstkreuzträgerin, die ‘ihren’ ghanaesischen Slumkindern wahre Bildung sowie ein angemessenes Leben bietet, und ihr Modell als Weg zu Afrikas Selbständigkeit versteht.

6. Schokofair, die für bessere Lebensbedingungen der jüngsten Kakaopflücker in Elfenbeinküste und Ghana, sowie ihrer Familien kämpfen. Es geht um Menschen- und speziell Kinderrechte, das Weggucken der Politik, das Wegducken der Milliardenkonzerne.

7. Jean-Pol, der uns alle, alle Menschen, glücklich machen möchte durch die Realisierung der NEUEN MENSCHENRECHTE – abgeleitet von unseren Grundbedürfnissen, versehen mit unserem wichtigsten Bedürfnis, das wir immer seltener befriedigen: dem DENKEN!

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